Spass und Bewegungsfreude auf dem Pferd mit allen Sinnen erleben im Hildener Reit- und Fahrverein.
Psychomotorisches Voltigieren wird in Einzelstunden, in Kleinstgruppen mit 2 Kindern und in einer Gruppe von 6 Kindern angeboten.
Geleitet werden die Stunden von einer Psychomotorikerin (Motopädin) und einer ausgebildeten Voltigiertrainerin.
Alle Fragen werden Ihnen beantwortet von Sabine Walter.
Telefon: 0174 / 9801666 oder e-Mail: waltersab1@aol.com.
Was ist psychomotorisches Voltigieren?
Die körperliche und seelische Entwicklung stehebn bei Kindern in enger Beziehung zueinander. Sie nehmen Sinneseindrücke mit dem ganzen Körper wahr und drücken Gefühle in Bewegung aus.
So können freudige Bewegungserlebnisse zu einer körperlichen wie seelischen emfpundenen Gelöstheit führen.
Es erfolgt eine gelunge Auseinandersetzung mit der Umwelt. Das positive Selbst-Bild des Kindes hilft ihm bei der Bewältigung der verschiedenen Lernprozesse in Schule und Freizeit.
Wie wird mein Kind gefördert?
Beim psychomotorischen Voltigieren lädt das Pferd mit seinem hohen Motivationscharakter zur Bewegung ein.
Durch das sanfte "Schaukeln" auf dem Pferd wird das Kind behutsam in sein inneres und äußeres Gleichgewicht gebracht.
Das Kind "turnt" auf dem Pferd seine selbst gestellt Übung so, dass in jeder Voltigierstunde so ganz "nebenbei" noch weitere Kompetenzen wie Konzentration, Körperbewusstsein und Wahrnehmung gefördert werden.
Wie ist der Stundenverlauf?
Ziel einer jeden Stunde ist, neben Freude und Spass, die Eigentätigkeit des Kindes zu fördern.
So beginnt eine Stunde damit, dass jedes Kind seinen Wunsch selbst formuliert und sein Ziel für die Stunde äußert.
Danach erfolgt die Umsetzung auf und mit dem Pferd. Das Kind bekommt hier, bei dem Turnen auf dem Pferd, so viel Hilfe wie nötig.
Am Ende einer Stune formuliert das Kind sein "Geschaffenes" und kann seinen Wunsch für die nächste Stunde den anderen Gruppenmitgliedern mitteilen.
Wer kann teilnehmen?
Durch den "ganzheitlichen bewegenden" Ansatz des psychomotorischen Voltigieren können Kinder teilnehmen, die sich für Pferde interessieren und:
- ängstlich und zurückhaltend sind und wo ein sanfter Einstieg ratsam ist
- ein mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein haben
- über eine geringe Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer verfügen
- denen die Handlungsplanung und Durchführung schwer fällt
- denen die Koordination und Kraftdosierung Schwierigkeiten bereitet
- die verkrampft oder schlaff wirken
- die Schwierigkeiten im Bereich der Sprache haben
- die Entwicklungsverzögerungen im kinästhetischen (Bewegungsempfinden), taktilem (Berührungsempfinden), akustischen und olfaktorischem (Geruchsempfinden) Bereich aufweisen oder vermuten lassen.



