Bericht der RP-Online Redaktion
erstellt am: 03.06.2008
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Reiten
Spitzensport mit sensationellen Stunts
VON BETTINA SALERNO - zuletzt aktualisiert: 03.06.2008 - 19:00
(RP) Bei der dritten Sichtung zur Deutschen Voltigiermeisterschaft bewiesen die Neusser Weltmeister erneut ihr Können. Ebenfalls erfolgreich zeigten sich die Teams des Reit- und Fahrvereins Hilden und rangierten trotz starker Konkurrenz an der Spitze.
Tosender Applaus, kreischende Teams und atemberaubende Akrobatik zu Pferd. Das diesjährige Voltigierturnier an der Bibelskirch hätte besser nicht laufen können. Es ging um die Wurst, denn der RuFV richtete neben anderen nationalen Prüfungen die dritte Sichtung zur Deutschen Voltigiermeisterschaft aus, und die Chancen auf eine gute Platzierung standen für das eigene Team sehr gut.
Während am Samstag die Pflicht auf dem Programm stand, ging es am Sonntag so richtig zur Sache. Am Nachmittag füllte sich zusehends die Zuschauertribüne und die Sprechchöre der Fanclubs waren bis zur Straße zu hören. Turbulentes Treiben überall. Auf dem Außenplatz das Warm-up, die Stallgasse wurde zur Maske umfunktioniert und in der Reithalle dann die Live-Show. Die Gruppe RuFV Hilden I lief ein, die Halle tobte. Dann Stille. Die Musik setzte ein und die Mädchen zeigten ihre Kür. Kein Patzer, kein Sturz und das routinierte Pferd Scintelly lief perfekt an der Hand von Barbara Schulz. Der letzte Abgang und wieder tobte die Halle. Platz eins in der Klasse M** für die Gruppe des RuFV Hilden, vor Neuss Grimmlinghausen II. Jubel und die Halle rockte.
„Ich bin happy, die Zuschauer haben uns so angefeuert, einfach klasse“, freut sich Bettina Voss vom Siegerteam. Und dann kamen sie. Die Gruppe I Neuss Grimmlinghausen: die Weltmeister. In der Königsdisziplin, der Klasse S, zeigten sie eine Kür mit spektakulären Hebungen, unglaublicher Körperspannung und absoluter Professionalität. Souveräner Sieg für die Meister. „Dat sin die Nüsser – die sin nisch nur jut, die sin janz jut“, bemerkte ein Zuschauer am Rande.
Das Turnier glänzte an beiden Tagen durch die perfekte Organisation des Helferteams vom RuFV – der reibungslose Ablauf wurde von allen Seiten gelobt. Lob gab’s aber auch für Martin, dem Mann mit dem Trecker, der jede Gelegenheit nutzte, den Longierzirkel sauber und auf Linie mit der Egge abzuziehen.
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